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Geheimnisse eines Heiligen im Dunkelsteinerwald – eine europäische Spurensuche nach dem Hl. Zeno von Verona

Wednesday, July 13th, 2011

In den nächsten Wochen und Monaten wollen wir uns auf die Spuren des Hl. Zeno – ehemals Bischof von Verona – machen und Ihnen zeigen, welche Kreise der in der Region von Hafnerbach noch immer verehrte Heilige in Europa gezogen hat. Finden Sie hier auf dieser Karte eine Zusammenfassung der Orte, die wir bei unserem Streifzug behandeln werden.

Auf den Spuren des Hl. Zeno von Verona

Bleiben Sie uns bis dahin treu – wir versuchen Ihnen bis wenig Bekanntes, Geheimnisvolles und Wissenswertes zu präsentieren.

Eine europäische Spurensuche nach dem Hl. Zeno von Verona – ein Fotoreport (Teil 2)

Sunday, May 22nd, 2011

Weiter geht unsere europäische Spurensuche nach dem Hl. Zeno nun mit dem zweiten Teil des versprochenen Fotoreports, der Ihnen einen weiteren Vorgeschmack auf unsere kommenden Beiträge zum Thema Hl. Zeno in Europa bieten soll. Im ersten Teil unseres Fotoreports haben wir ausgehend von Melk, über Bad Reichenhall nun einen besonderen Ort in Ladir in der Schweiz erkundet und setzen dort unsere Rundreise fort.

Fotoreport (Teil 2)

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Am dritten Tag heisst es Abschied nehmen von Ladir und seiner sehr gepflegten Zeno-Kirche.

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Der Weg zu unserem dritten Ziel, Meran, führt uns durch Tunnel…

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…und schlechte Strassen bei noch schlechterem Wetter…

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…von drückenden 31 Grad höhenmässig hinauf und temperaturmässig hinunter auf 16 Grad…

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…auf den 2383m hoch gelegenen Flüelapass.

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Unangenehmer als der vorherige Temperaturabfall erwies sich eine Schlechtwetterfront am Berg…

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…die wir jedoch eine hunderte Höhenmeter tiefer überwanden…

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…um schliesslich in Meran zu landen. Wie könnte es anders sein, als dass die Zenobergstrasse…

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…zur Zenoburg führt und uns damit die dritte Etappe erreichen lässt.

[coming soon: Map]

Unsere Reiseroute im Überblick

Zusammenfassend betrachtet führte uns die Zeno-Reise von Melk über Salzburg nach Bad Reichenhall in Deutschland (B). Von dort aus ging es über Vorarlberg und Liechtenstein nach Ladir in der Schweiz (C). Nach zwei erklommenen Pässen erreichten wir Meran in Italien (D) und traten die Heimreise über Innsbruck (E) und Salzburg (F) nach Melk (G) an.

Eine europäische Spurensuche nach dem Hl. Zeno von Verona – ein Fotoreport (Teil 1)

Friday, April 22nd, 2011

Wie wir schon vor einigen Wochen in unserem Artikel “Geheimnisse eines Heiligen im Dunkelsteinerwald – eine europäische Spurensuche nach dem Hl. Zeno von Verona” angekündigt haben, wollten wir uns diesen Sommer auf die erste Rundreise und zugleich Suche nach den Spuren des Hl. Zeno von Verona in Europa machen.

Unsere erste Reise führte uns dabei auf 1500 Kilometern durch insgesamt fünf europäische Länder. Die 3 Stationen unserer Reise befanden sich in Deutschland, der Schweiz und Italien.

Da wir eine Reihe von teils überraschenden Erkenntnissen gewonnen haben und über 300 Fotos sowie 2 Stunden Filmmaterial zu sichten haben, möchten wir Ihnen mit dieser kleinen Bildgalerie einen ersten Vorgeschmack über die Ergebnisse der ersten Zeno-Reise geben.

Fotoreport (Teil 1)

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Natürlich beginnt unsere Zeno-Reise im Dunkelsteinerwald und geht auf der Autobahn in Richtung Westen…

...direkt nach Bad Reichenhall in Deutschland...

…direkt nach Bad Reichenhall in Deutschland, wo wir das Münster St. Zeno ausgiebig studierten….

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…über Voarlberg und Liechtenstein ging es dann ab in die wunderschöne Schweiz…

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…bei schlechtem Wetter passierten wir die Abfahrt “Heidiland” und fuhren Richtung Süden…

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…über Chur, Ilanz und Ruschein in das idyllische 100-Einwohnerdorf Ladir im Kanton Graubünden…

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…das neben einer äusserst gepflegten Zeno-Kirche mit einem weiteren Höhepunkt für alle Zeno-Freunde aufwarten konnte.

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Um diesen Ort zu erreichen, braucht es neben etwas Kondition auch einer guten Navigation…

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Was für den Unkundigen wie ein gewöhnlicher Stein anmutet, verbirgt jedoch hinter einer langen Geschichte…

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…eine Reihe von Fragen und Unbekanntes, so wie die bei uns naturgeschützte Glockenblume, die wir am Wegesrand entdeckten.

Bleiben Sie uns treu – wir werden in den nächsten Wochen die Stationen unserer Reise nach und nach in Form von Beiträgen ausarbeiten.

Der “Zeno-Code” – Spuren eines Heiligen im Dunkelsteinerwald

Monday, February 7th, 2011

Wer ist eigentlich dieser Zeno aus Mauretanien – dem gemeinhin unbekannt – in der Gegend um Hafnerbach und Wimpassing nach Hunderten von Jahren noch immer eine lebhafte Verehrung zuteil wird? Es ist der Hl. Zeno von Verona, der um 372 zum Bischof von Verona gewählt wurde und über den sich lebhafte Legende ranken. Sowohl das Leben wie auch die Legenden werden wir nach und nach beleuchten. Als Ausgangspunkt für unsere Spurensuche an 10 europäischen Orten soll uns zu Beginn die Zenostatue von Hafnerbach dienen, die wir hier genauer betrachten wollen.

Der “Zeno-Code”

Weitere Ansichten der Zeno-Statue von Hafnerbach:

Von besonderem Interesse ist der auf den Sockel der Statue gemeißelte Spruch, der in Latein wie folgt lautet:  „AD HONORANDA DIVI ZENONIS VESTIGIA VISIBILITER RELICTA – HAEC STATVA SVPER HANC PETRAM INTER DEBITAS VENERATIONES POSITA FVIT“. Frei übersetzt lautet der Spruch wie folgt:  „Zu Ehren des Hl. Zeno, der seine Spuren sichtbar hinterlassen hat, wurde dieses Standbild über diesem Stein zur gebührenden Verehrung aufgestellt.“ Das Besondere daran ist, dass dieser Spruch ein sogenanntes Chronogramm enthält und damit einen versteckten Hinweis auf das Jahr seiner Errichtung gibt.

Chronogramme – versteckte Botschaften von hoher Kunstfertigkeit
Ein Chronogramm ist ein Satz, meist in lateinischer Sprache, bei der alle darin vorkommenden Buchstaben, die zugleich römische Zahlensymbole sind (das sind also I, V, X, L, C, D, M), zusammengezählt die Jahreszahl des Ereignisses ergeben, auf das sich der Text des Chronogramms bezieht. Die Zahlensymbole sind hierbei meist hervorgehoben – in diesem Fall durch eine größere Schrift. In diesem Fall ist es ein doppeltes Chronogramm, da sich die Summe der groß geschriebenen Zahlensymbole zweimal den Wert „1725“ ergibt. Dies ist also der „Zeno-Code“, sprich die im Text kodierte Information, die das Jahr der Errichtung widerspiegelt.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass Chronogramme früher weit verbreitet waren.  Eines der „neuesten“ Chronogramme (obwohl die Wendung natürlich schon länger verwendet wird) entstand anlässlich der Wahl von Papst Benedikt XVI., nämlich „habeMVs papaM“, was  in dieser Schreibweise und bei entsprechender Interpretation den Zahlenwert 2005 ergibt. Wenn man die Zahlenwerte der hervorgehobenen Buchstaben zusammenzählt, ergibt sich daher das Jahr der Wahl des Papstes.

Ihre große Zeit erlebten die Chronogramme in der Barockzeit. Auch in der Pfarrkirche in Melk ist zum Beispiel ein solches Chronogramm zu finden, dass sich auf das Jahr eines großes Hochwasser bezieht. Die lateinische Sprache eignet sich hierbei besonders für solche Chronogramme, wobei die Kunst der Gestaltung darin besteht, grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden, die gleichzeitig die zu kodierende Information, sprich: Jahreszahl, beinhalten.