Posts Tagged ‘Wandern’

Der keltische Steinkreis von Geyersberg – ein Videoreport

Thursday, July 15th, 2010

Wir haben für Sie den keltischen Steinkreis von Geyersberg besucht. Dieser Steinkreis im Dunkelsteinerwald (Niederösterreich) ist die masstabgestreue Nachbildung eines keltischen Steinkreises, wie es auch Stonehenge war. Keltische Kultplätze werden auch Nemeton genannt, wobei ihre genaue Bedeutung nicht restlos geklärt ist.

Heutzutage werden diese Orte von vielen Menschen auch als Kraftort angesehen und besucht. Dieser Steinkreis wurde 1989 von Prof. Wilhelm Cerveny errichtet und kann ganzjährig besucht werden. Wir werden uns dem Steinkreis in einem unserer nächsten Beiträge noch ausführlicher widmen. Prof. Cerveny ist auch der Autor des Buches “Der Dunkelsteinerwald – Mosaik einer Landschaft” – einem Buch, das wir schon einmal näher betrachtet haben. Erhältlich ist dieses Buch unter anderem bei der ARGE Dunkelsteinerwald.

Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds – Die Geroldinger Wanderwege (Teil 3: Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg)

Thursday, June 3rd, 2010

Die vom Dorfverein Gerolding herausgegebenen Wanderwege eignen sich sehr gut einen Einblick in die Region Dunkelsteinerwald zu bekommen. Der dritte von insgesamt 4 Wegen ist der Hohenwarter Höh Rundwanderweg und ist der zweitlängste der Wege.

Jeder Wege ist durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet und der Ausgangspunkt ist der Ort Gerolding.

Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg

Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg
Länge: 7,4 km, Dauer: 2 Stunden, Start; Gerolding, Farbe: Grün, Symbol: Reh

Der Folder des Dorfvereins, aus dem wir zitieren, beschreibt diesen Weg wie folgt: “Vorbei am Halterberg führt er in schattigen Wäldern durch die Brunngrossn und Hartgrub zur Hohenwarther Höh. Weiter geht es über den Prügelweg ins Raintal. Mit etwas Glück können Sie entlang dieses Weges sogar Schwammerl finden. Entlang des Bachs führt Sie der Weg zurück nach Gerolding.”

Der Hohenwarter Höh Wanderweg - Wanderkarte - Dunkelsteinerwald.net

Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds – Die Geroldinger Wanderwege (Teil 2: Der Hohes Kreuz Rundwanderweg)

Thursday, May 20th, 2010

In unserer insgesamt vierteiligen Serie rund um die vom Dorfverein Gerolding herausgegebenen Wanderwege wollen wir Ihnen heute – passend zur Jahreszeit – einen zweiten und etwas kürzeren Weg vorstellen, der nur etwas mehr als ein Drittel der Strecke des bereits geschilderten Panoramawegs umfasst.

Wie Sie ja möglicherweise schon wissen, ist jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der heutige “Hohes Kreuz Rundwanderweg” bildet dabei keine Ausnahme. Ausgangspunkt ist natürlich wie immer Gerolding.

Der Folder des Dorfvereins, aus dem wir zitieren, beschreibt diesen Weg wie folgt:

Hohes Kreuz Rundwanderweg
Länge: 4,7 Kilometer, Dauer: ca. 1,5 Stunden, Start: Gerolding, Farbe: Blau, Symbol: Hase

“Folgen Sie der blauen Beschilderung ins schattige Raintal bis der Weg rechts abzweigt und in einer kleinen Steigung in die „Buch‘n“ führt. Ein Stück die Landstrasse bergauf biegen Sie links ab zum “Hohen Kreuz“. Zwei Bänke laden hier zur Rast ein und lassen unseren Blick über das vom Ötscher beherrschte Alpenvorland. schweifen. Nach lohnender Rast wenden wir uns nach rechts dem Ort Nölling zu, von dort ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.”

Hohes Kreuz Rundwanderweg

Wir werden Ihnen in den nächsten Monaten bis zum Ende des Jahres die restlichen Wanderwege rund um Gerolding vorstellen – seien Sie gespannt.

Der heilige Wolfgang und die Spatzen – ein Sagenfaksimile aus 1926

Friday, May 14th, 2010

Heute möchten wir Ihnen ein Faksimile aus einem über 80 Jahre altem Buch präsentieren. Dieses Buch ist im Jahre 1926 in Krems erschienen und enthält insgesamt 106, teils heute völlig unbekannte Sagen aus der Region Wachau, die ja zumindest mit ihrem rechten Ufer Bestandteil der Region Dunkelsteinerwald ist.

Die Sage mit dem Titel “Der heilige Wolfgang und die Spatzen” hat eine interessante und auch amüsante Erklärung für die angebliche Absenz der Spatzen (auch Sperlinge genannt) im Wolfsbachtal zum Inhalt. Am besten Sie lesen hier selbst.

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Nach dem heiligen Wolfgang, dessen missionarisches Wirken sich im 9. Jahrhundert von Regensburg über Prag bis nach Ungarn hinzog, sind im Dunkelsteinerwald auch noch einige andere Dinge benannt, die wir hier nach und nach beleuchten werden. Wenn auch Sie über ein seltenes Buch oder Dokument der Region verfügen und dies zur Verfügung stellen wollen, dann wenden Sie sich bitte unter unserer Mailadresse an das Redaktionsteam.

Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds – Die Geroldinger Wanderwege (Teil 1: Der Panoramaweg)

Tuesday, April 20th, 2010

Der Dorfverein Gerolding hat einen Folder herausgegeben, der vier interessante Wanderwege rund um Gerolding behandelt. Diese vier Wege eignen sich gut dazu, die landschaftlichen Schönheiten des Dunkelsteinerwaldes kennen zu lernen.

Jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der längste der Wege, der Panoramaweg, ist durch die Farbe Orange und das Zeichen des Fuchses gekennzeichnet. Dieser Weg ist insgesamt 11,2 km lang und kann in drei gemütlichen Stunden erwandert werden. Der Folder des Dorfvereins beschreibt diesen Weg wie folgt:

Der Geroldinger Panoramaweg

Länge: 11,2 Kilometer, Dauer: ca. 3 Stunden, Start: Gerolding, Farbe: Orange, Symbol: Fuchs

“Wenn Sie die landschaftlichen Schönheiten rund um Gerolding kennenlernen wollen bietet sich dieser Rundwanderweg an. Freilich sollte es nicht zu heiß sein, denn er führt großteils über freie Flächen, dafür werden Sie mit schönen Ausblicken vollends entschädigt. Folgen Sie der orangen Beschilderung Richtung Hohenwarth bis zur Abzweigung, die nach links auf den Halterberg führt, wo Sie ein prachtvoller Rundblick in das Donautal, das Alpenvorland, und das Dorf Gerolding mit seinen umliegenden Höfen erwartet.”

“Weiter geht es Richtung Neu-Gerolding, hinab durch ein kleines Wäldchen wo Sie nach Überquerung des Sicherbaches und der Landstraße nach Ursprung auf die „Römerstraße“ kommen. Beim höchsten Punkt angekommen gibt es einen Rastplatz, von dem Sie einen herrlichen Rundblick genießen können. Weiter geht der Weg leicht bergab zur „Römerbrücke“ [Anm. der Red.: Unser Artikel über die Römerbrücke gibt Ihnen einen ersten Vorgeschmack], anschließend durch Umbach auf leicht ansteigendem Weg zum „Hohen Kreuz“. Danach wenden wir uns nach links dem Ort Nölling zu. [...]  Machen Sie einen Abstecher zum Kalkofen in Heitzing, welcher gerade vom Dorfverein renoviert wird [Anm. der Red.: Lesen Sie unseren Beitrag über den Kalkofen bei Heitzing]. Bis zum Jahr 1954 wurde hier Kalk gebrannt und die umliegenden Höhenregionen und die Wachau mit Kalk versorgt.”

Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen weitere Wanderwege rund um Gerolding vorstellen – seien Sie gespannt.

Für Sie besucht: Die Römerbrücke bei Lanzing im Winter

Tuesday, January 5th, 2010

Ein schöner, ruhiger Wintertag in der ersten Woche des neuen Jahres gab uns die Gelegenheit einen etwas weniger bekannten, aber dennnoch sehr interessanten Ort zu besuchen. Es handelt sich dabei um die Römerbrücke bei Lanzing im Dunkelsteinerwald.

Gleich nach Mauer gelegen, ist die wahrscheinlich im dritten oder vierten nachchristlichen Jahrhundert errichtete Römerbrücke zu finden. Dieses sehr gut erhaltene Bauwerk ist zwar in der heutigen Zeit seiner ehemaligen verkehrstechnischen Funktion beraubt, legt aber aufgrund seiner ruhigen Lage noch immer ein stilles Zeugnis der Römerzeit ab. Hier einige Bilder der Brücke im winterlichen Idyll.

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Weitere Ansichten der Römerbrücke in Lanzing:

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An dieser Stelle ist noch eine kurze Darstellung der geschichtlichen Rolle der Römerbrücke sinnvoll:

“Eine wesentliche verkehrstechnische Bedeutung erlangte der Dunkelsteinerwald in der Römerzeit (bis Ende des 5. nachchristlichen Jahrhunderts). Die Donau war die Nordgrenze des römischen Reiches geworden, die mit dem Donaulimes eine besondere Befestigung erfuhr. In der Wachau konnte jedoch wegen der teils gewaltigen Steilwände keine Militärstraße angelegt werden. Man versorgte die Wachposten an den wenigen freien Anlandungsstellen in Aggsbach-Dorf, Bacharnsdorf und bei Rossatzbach mit Zubringern aus dem Dunkelsteinerwald. Die Etappenstraßen von Mautern nach Melk quer durch den Dunkelsteinerwald und an dessen Außenrand hatten Zweigstraßen durch den Mitterbachgraben, das Kupfertal und den Windsteiggraben zur Donau hin. [...] Das wohl schönste Relikt aus dieser Zeit ist die Römerbrücke bei Lanzing.

Quelle: ARGE Dunkelsteinerwald

Von der Bildföhre zur Römerbrücke – eine Wanderung durch die Zeitalter

Saturday, May 2nd, 2009

Jetzt wo sich der Frühling immer aufdringlicher annähert und die ersten sonnigen Sonntage schon ins Land gezogen sind, ist es an der Zeit, dass wir uns von der Theorie in die (Wander-)Praxis begeben. Dazu haben wir als einfachen Einstieg die verkürzte Version der Route DW 2 der Wanderkarte “Dunkelsteinerwald mit Jakobsweg” gewählt. Dabei begegnen uns als Ausgangs- und Zielpunkt zwei Orte, die wir hier schon behandelt haben.

Der Ausgangspunkt ist die altehrwürdige Bildföhre bei Weyersdorf, die wir unlängst in der Abenddämmerung besucht haben und der Zielpunkt die sehr gut erhaltene Römerbrücke bei Lanzing. Die verkürzte Route des DW 2 Wanderweges ist etwa 16 Kilometer lang und wird bei einem mittelmässigem Wandertempo in 4 Stunden zu bewältigen sein.

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Wanderkarte “Von der Bildföhre zur Römerbrücke – Kurzversion”

Die Wanderroute im Überblick
Als Anleitung sei jetzt noch kurz der entsprechende Auszug aus der Wanderkarte zitiert, der bei der hier gekürzten Route seinen Ausgangspunkt vor Weyersdorf (von Karlstetten kommend) nimmt:

“[...] Auf der Strasse führt der Weg bis zum Wochenendhaus zwischen Heitzing und Weyersdorf, dann links am Waldrand und auf der Forststrasse bis zur Bildföhre (Anm. der Redaktion: Das ist unser eigentlicher Ausgangspunkt). Hier kreuzt man den “Mariazellerweg 06″ und nach weiteren 200m ist eine Bachquerung. Über den ansteigenden Forstweg gelangt man zur Strasse nach Heuberg (rechts/links – Kombination; Schneise für die Stromleitung) und durch die Sommerau nach Lauterbach. Danach führt der Weg auf dem Dunkelsteiner Rundwanderweg 653 zum Dunkelstein. Nach ca. 1,5 km nach rechts abzweigen, über die Öder Leiten gehen und kurz vor dem Öd scharf rechts abbiegen; Durch einen Hohlweg zur Hengstberger Scheiben und zum Putenhof Schaberger. Auf dem Feldweg zum Sonnwendfeuerplatz geht es weiter nach Eckartsberg; Überqueren der Strasse und auf Agrarwegen weiter bis zur Römerbrücke [...].”

Die von uns zitierte und sehr nützliche Wanderkarte können Sie übrigens bei der ARGE Dunkelsteinerwald für eine Gebühr von 2€ erwerben. Wir haben hier als Orientierungshilfe einen Ausschnitt daraus mit Quellenangabe abgebildet, würden Ihnen aber empfehlen für die Wanderung die ungemein unfangreichere Karte der ARGE Dunkelsteinerwald zu erwerben.