Aufgrund zahlreicher Anfragen und der Tatsache, dass unser Beitrag über den Erdstall bei Meidling im Tal der beliebteste Artikel dieses Halbjahres ist, haben wir für Sie einen topologischen Plan dieses Erdstalles erstellt. Wir möchten Sie jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass das Betreten des Erdstalles verboten und lebensgefährlich ist und dieser Plan keine Aufforderung zum Betreten des Erdstalles darstellen soll.
In Folge werden wir uns weiteren, weniger bekannten Erdställen im Bereich des Dunkelsteinerwaldes widmen und zudem die Theorien dahinter näher beleuchten.
An diesem sonnigen Sonntag haben wir uns die Zeit genommen, um einen weiteren interessanten Ort zu besuchen. Es handelt sich dabei um den sogenannten Erdstall bei Meidling im Tal. Gelegen zwischen Hörfarth, Kuffern und Unterwölbling ist dieser nur wenigen bekannt. Aufgrund der allzu regen Aktivitäten von “Höhlenforschern” aus ganz Europa wurde der Zugang vor einigen Jahren durch ein Gitter versperrt. Auch die ansässigen Bewohner hüllten sich angesichts der Frage nach der genauen Lage in Schweigen. Nichtsdestotrotz ist es uns gelungen, ein paar Bilder aus dem Inneren des Erdstalls zu machen. Leider ist dieser schon in einem sehr schlechten Zustand, daher möchten wir von einem Vordringen in das Innere dringend abraten, da dies Lebensgefahr bedeuten kann.
Die sogenannte Erdstallforschung ist eine kontroversielle Materie, das zuweilen mehr Fragen aufwirft als sie Antworten bringt. Die auf in die Zeit des 10. bis 12. Jahrhunderts, also in die Zeit des Mittelalters, datierten Erdställe werden zuweilen auch Schrazelloch, Zwergenloch, Erdweiblschlupf, Alraunhöhle, Hollerloch, Geisterhöhle, Frauenloch oder Jungfrauenhöhle genannt. Über den Zweck dieser Orte gibt es im Großen und Ganzen zwei Theoriegruppen, die wir in einem weiteren Eintrag näher beleuchten werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wünschen wir Ihnen viel Freude bei unserem neuesten Videoclip.