Die vom Dorfverein Gerolding herausgegebenen Wanderwege eignen sich sehr gut einen Einblick in die Region Dunkelsteinerwald zu bekommen. Der dritte von insgesamt 4 Wegen ist der Hohenwarter Höh Rundwanderweg und ist der zweitlängste der Wege.
Jeder Wege ist durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet und der Ausgangspunkt ist der Ort Gerolding.
Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg Länge: 7,4 km, Dauer: 2 Stunden, Start; Gerolding, Farbe: Grün, Symbol: Reh
Der Folder des Dorfvereins, aus dem wir zitieren, beschreibt diesen Weg wie folgt: “Vorbei am Halterberg führt er in schattigen Wäldern durch die Brunngrossn und Hartgrub zur Hohenwarther Höh. Weiter geht es über den Prügelweg ins Raintal. Mit etwas Glück können Sie entlang dieses Weges sogar Schwammerl finden. Entlang des Bachs führt Sie der Weg zurück nach Gerolding.”
In unserer insgesamt vierteiligen Serie rund um die vom Dorfverein Gerolding herausgegebenen Wanderwege wollen wir Ihnen heute – passend zur Jahreszeit – einen zweiten und etwas kürzeren Weg vorstellen, der nur etwas mehr als ein Drittel der Strecke des bereits geschilderten Panoramawegs umfasst.
Wie Sie ja möglicherweise schon wissen, ist jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der heutige “Hohes Kreuz Rundwanderweg” bildet dabei keine Ausnahme. Ausgangspunkt ist natürlich wie immer Gerolding.
Der Folder des Dorfvereins, aus dem wir zitieren, beschreibt diesen Weg wie folgt:
Hohes Kreuz Rundwanderweg Länge: 4,7 Kilometer, Dauer: ca. 1,5 Stunden, Start: Gerolding, Farbe: Blau, Symbol: Hase “Folgen Sie der blauen Beschilderung ins schattige Raintal bis der Weg rechts abzweigt und in einer kleinen Steigung in die „Buch‘n“ führt. Ein Stück die Landstrasse bergauf biegen Sie links ab zum “Hohen Kreuz“. Zwei Bänke laden hier zur Rast ein und lassen unseren Blick über das vom Ötscher beherrschte Alpenvorland. schweifen. Nach lohnender Rast wenden wir uns nach rechts dem Ort Nölling zu, von dort ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.”
Wir werden Ihnen in den nächsten Monaten bis zum Ende des Jahres die restlichen Wanderwege rund um Gerolding vorstellen – seien Sie gespannt.
Der Dorfverein Gerolding hat einen Folder herausgegeben, der vier interessante Wanderwege rund um Gerolding behandelt. Diese vier Wege eignen sich gut dazu, die landschaftlichen Schönheiten des Dunkelsteinerwaldes kennen zu lernen.
Jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der längste der Wege, der Panoramaweg, ist durch die Farbe Orange und das Zeichen des Fuchses gekennzeichnet. Dieser Weg ist insgesamt 11,2 km lang und kann in drei gemütlichen Stunden erwandert werden. Der Folder des Dorfvereins beschreibt diesen Weg wie folgt:
Der Geroldinger Panoramaweg
“Wenn Sie die landschaftlichen Schönheiten rund um Gerolding kennenlernen wollen bietet sich dieser Rundwanderweg an. Freilich sollte es nicht zu heiß sein, denn er führt großteils über freie Flächen, dafür werden Sie mit schönen Ausblicken vollends entschädigt. Folgen Sie der orangen Beschilderung Richtung Hohenwarth bis zur Abzweigung, die nach links auf den Halterberg führt, wo Sie ein prachtvoller Rundblick in das Donautal, das Alpenvorland, und das Dorf Gerolding mit seinen umliegenden Höfen erwartet.”
“Weiter geht es Richtung Neu-Gerolding, hinab durch ein kleines Wäldchen wo Sie nach Überquerung des Sicherbaches und der Landstraße nach Ursprung auf die „Römerstraße“ kommen. Beim höchsten Punkt angekommen gibt es einen Rastplatz, von dem Sie einen herrlichen Rundblick genießen können. Weiter geht der Weg leicht bergab zur „Römerbrücke“ [Anm. der Red.: Unser Artikel über die Römerbrücke gibt Ihnen einen ersten Vorgeschmack], anschließend durch Umbach auf leicht ansteigendem Weg zum „Hohen Kreuz“. Danach wenden wir uns nach links dem Ort Nölling zu. [...] Machen Sie einen Abstecher zum Kalkofen in Heitzing, welcher gerade vom Dorfverein renoviert wird [Anm. der Red.: Lesen Sie unseren Beitrag über den Kalkofen bei Heitzing]. Bis zum Jahr 1954 wurde hier Kalk gebrannt und die umliegenden Höhenregionen und die Wachau mit Kalk versorgt.”
Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen weitere Wanderwege rund um Gerolding vorstellen – seien Sie gespannt.
Die Aktion “Gesundes Niederöstereich” kommt mit der Eröffnung der “tut gut” – Wanderwege auch in die Region Dunkelsteinerwald.
Sonntag, 26. April 2009 ab 10 Uhr
Start und Ziel am Dorfplatz in Gerolding
Eröffnung: 13.30 Uhr durch Abg.z.Ldt. Karl Moser und Bgm. Franz Penz
Geführte naturkundliche Wanderung mit Ing. Georg Schramayr
Verpflegung an der Labstelle
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Probefeuerung mit Heitzinger Marmor war erfolgreich
Walter Hasslinger vom Dorfverein Gerolding berichtet uns: “Testhalber haben wir am 2. August 2008 einen Probebrand durchgeführt. Wir haben 3 Scheibtruhen Marmorsteine in den Ofen gegeben und die Steine so wie beim großen Ofen üblich mit Fichtenästen und einer Lehmhaube mit Zuglöchern abgedeckt. Eineinhalbmeter Holz wurde über eine Nacht und einen Tag verheizt. Nachdem die Steine geglüht haben, haben wir nach 24 Stunden den Brand beendet.”
Gut gerüstet für das Kalkofenfest am 20. und 21. September 2008
Walter Hasslinger weiters: “Beim anschließenden Löschen haben die Steine zwar gebraust, sind aber nicht zerfallen so wie sie eigentlich sollten. Nach Rücksprache mit den Experten vom Bundesdenkmalamt war wahrscheinlich die Brenndauer doch zu kurz, da unser Marmor ziemlich hart ist. Damit der Brand im September gelingt, werden wir uns einen Temperaturfühler ausborgen, damit wir kontrollieren können ob die erforderliche Temperatur von 800-1000 Grad auch erreicht wird. Weiters werden wir einige weichere Kalksteine dazugeben, damit der Brand zumindest mit diesen sicher gelingt.”
Der Dorfverein Gerolding, der seit geraumer Zeit mit der Renovierung des Kalkofens bei Heitzing im Dunkelsteinerwald beschäftigt ist, freut sich ein wichtiges Zwischenergebnis bekanntgeben zu dürfen. Das Kern- und Herzstück des fast vollständig renovierten Kalkofens, nämlich der Brennraum – ist nun fertiggestellt worden. Die an diesem Projekt tätigen Mitglieder werden am 2. August 2008 die erste Probefeuerung des Brennraumes durchführen. Das von Herrn Walter Hasslinger zur Verfügung gestellte Bild zeugt vom raschen Fortschritt der Arbeiten.
Einen Rückblick über die Geschichte der Renovierung des Kalkofens durch den Dorfverein finden Sie auf der Webseite des Dorfvereins unter dem Menüpunkt “Kalkofen”. Zuguterletzt wollen wir Sie auch noch daran erinnern, dass am 20. und 21. September 2008 die Fertigstellung des “Donabauer”-Kalkofens in Heitzing mit einem großen Fest gefeiert werden soll. Dazu sind natürlich alle herzlich eingeladen.
Wenn man heutzutage von einem beinahe unbekannten und fast ausgestorbenen Gewerbe spricht, dann ist möglicherweise von der Fassbinderei oder von der Wagnerei die Rede. Ein in den Erinnerungen noch weniger präsentes Berufsbild ist das des Kalkbrenners. Aufgrund der raschen Veränderung der Techniken beim Bau ist diese Tätigkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Reste der sogenannten Kalköfen sind die einzigen Zeugen dieses Gewerbes. Die Öfen wurden fast immer unmittelbar bei einem geeigneten Marmor-Vorkommen errichtet – wie dies auch in Heitzing (in der Nähe von Gerolding) der Fall ist. Wir haben uns auf den Weg gemacht und die Dorfgemeinschaft an diesem sonnigen Samstag besucht um einen kurzen Zwischenbericht von den Restaurationsarbeiten abzugeben. Sehen Sie hier unsere ersten Eindrücke.
Die Dorfgemeinschaft hat dabei auch ein ehrgeiziges Ziel: Nach vier Jahren Arbeit soll am 20. und 21. September 2008 die Fertigstellung des “Donabauer”-Kalkofens in Heitzing mit einem großen Fest gefeiert werden. Ausgerüstet mit Schautafeln soll der Ofen ein Ausflugspunkt für Wanderer werden. Wir werden natürlich auch darüber berichten und wünschen der Dorfgemeinschaft viel Erfolg.
In unseren Breiten hat sich der Kulturgeologe Andreas Thinschmidt von österreichischen Archäologiebund mit dem Thema befasst und folgende Informationen darüber sind online verfügbar. Einerseits eine Abhandlung über die Geschichte der Kalkbrennerei und andererseits eine Liste aller Kalköfen im Dunkelsteinerwald. Der Dorfverein Gerolding verfügt auf seiner Webseite über ein Interview mit einem der letzen Kalkbrenner der Region, nämlich Herrn Anton Donabauer, nach dessen Familie dieser Kalkofen auch benannt ist.