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Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds – Die Geroldinger Wanderwege (Teil 3: Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg)

Thursday, June 3rd, 2010

Die vom Dorfverein Gerolding herausgegebenen Wanderwege eignen sich sehr gut einen Einblick in die Region Dunkelsteinerwald zu bekommen. Der dritte von insgesamt 4 Wegen ist der Hohenwarter Höh Rundwanderweg und ist der zweitlängste der Wege.

Jeder Wege ist durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet und der Ausgangspunkt ist der Ort Gerolding.

Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg

Der Hohenwarter Höh Rundwanderweg
Länge: 7,4 km, Dauer: 2 Stunden, Start; Gerolding, Farbe: Grün, Symbol: Reh

Der Folder des Dorfvereins, aus dem wir zitieren, beschreibt diesen Weg wie folgt: “Vorbei am Halterberg führt er in schattigen Wäldern durch die Brunngrossn und Hartgrub zur Hohenwarther Höh. Weiter geht es über den Prügelweg ins Raintal. Mit etwas Glück können Sie entlang dieses Weges sogar Schwammerl finden. Entlang des Bachs führt Sie der Weg zurück nach Gerolding.”

Der Hohenwarter Höh Wanderweg - Wanderkarte - Dunkelsteinerwald.net

Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds – Die Geroldinger Wanderwege (Teil 2: Der Hohes Kreuz Rundwanderweg)

Thursday, May 20th, 2010

In unserer insgesamt vierteiligen Serie rund um die vom Dorfverein Gerolding herausgegebenen Wanderwege wollen wir Ihnen heute – passend zur Jahreszeit – einen zweiten und etwas kürzeren Weg vorstellen, der nur etwas mehr als ein Drittel der Strecke des bereits geschilderten Panoramawegs umfasst.

Wie Sie ja möglicherweise schon wissen, ist jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der heutige “Hohes Kreuz Rundwanderweg” bildet dabei keine Ausnahme. Ausgangspunkt ist natürlich wie immer Gerolding.

Der Folder des Dorfvereins, aus dem wir zitieren, beschreibt diesen Weg wie folgt:

Hohes Kreuz Rundwanderweg
Länge: 4,7 Kilometer, Dauer: ca. 1,5 Stunden, Start: Gerolding, Farbe: Blau, Symbol: Hase

“Folgen Sie der blauen Beschilderung ins schattige Raintal bis der Weg rechts abzweigt und in einer kleinen Steigung in die „Buch‘n“ führt. Ein Stück die Landstrasse bergauf biegen Sie links ab zum “Hohen Kreuz“. Zwei Bänke laden hier zur Rast ein und lassen unseren Blick über das vom Ötscher beherrschte Alpenvorland. schweifen. Nach lohnender Rast wenden wir uns nach rechts dem Ort Nölling zu, von dort ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.”

Hohes Kreuz Rundwanderweg

Wir werden Ihnen in den nächsten Monaten bis zum Ende des Jahres die restlichen Wanderwege rund um Gerolding vorstellen – seien Sie gespannt.

Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds – Die Geroldinger Wanderwege (Teil 1: Der Panoramaweg)

Tuesday, April 20th, 2010

Der Dorfverein Gerolding hat einen Folder herausgegeben, der vier interessante Wanderwege rund um Gerolding behandelt. Diese vier Wege eignen sich gut dazu, die landschaftlichen Schönheiten des Dunkelsteinerwaldes kennen zu lernen.

Jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der längste der Wege, der Panoramaweg, ist durch die Farbe Orange und das Zeichen des Fuchses gekennzeichnet. Dieser Weg ist insgesamt 11,2 km lang und kann in drei gemütlichen Stunden erwandert werden. Der Folder des Dorfvereins beschreibt diesen Weg wie folgt:

Der Geroldinger Panoramaweg

Länge: 11,2 Kilometer, Dauer: ca. 3 Stunden, Start: Gerolding, Farbe: Orange, Symbol: Fuchs

“Wenn Sie die landschaftlichen Schönheiten rund um Gerolding kennenlernen wollen bietet sich dieser Rundwanderweg an. Freilich sollte es nicht zu heiß sein, denn er führt großteils über freie Flächen, dafür werden Sie mit schönen Ausblicken vollends entschädigt. Folgen Sie der orangen Beschilderung Richtung Hohenwarth bis zur Abzweigung, die nach links auf den Halterberg führt, wo Sie ein prachtvoller Rundblick in das Donautal, das Alpenvorland, und das Dorf Gerolding mit seinen umliegenden Höfen erwartet.”

“Weiter geht es Richtung Neu-Gerolding, hinab durch ein kleines Wäldchen wo Sie nach Überquerung des Sicherbaches und der Landstraße nach Ursprung auf die „Römerstraße“ kommen. Beim höchsten Punkt angekommen gibt es einen Rastplatz, von dem Sie einen herrlichen Rundblick genießen können. Weiter geht der Weg leicht bergab zur „Römerbrücke“ [Anm. der Red.: Unser Artikel über die Römerbrücke gibt Ihnen einen ersten Vorgeschmack], anschließend durch Umbach auf leicht ansteigendem Weg zum „Hohen Kreuz“. Danach wenden wir uns nach links dem Ort Nölling zu. [...]  Machen Sie einen Abstecher zum Kalkofen in Heitzing, welcher gerade vom Dorfverein renoviert wird [Anm. der Red.: Lesen Sie unseren Beitrag über den Kalkofen bei Heitzing]. Bis zum Jahr 1954 wurde hier Kalk gebrannt und die umliegenden Höhenregionen und die Wachau mit Kalk versorgt.”

Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen weitere Wanderwege rund um Gerolding vorstellen – seien Sie gespannt.

Das rote Kreuz in der Steinwand bei Pielach

Tuesday, May 12th, 2009

Dieser Sonntag gab uns die Gelegenheit das weithin unbekannte, aber sehr interessante rote Kreuz (angebracht auf einem monumentalen Stein) in der Steinwand bei Pielach zu besuchen. Obwohl viele Spaziergänger, wenn sie den richtigen Weg wählen, wenn sie von der Pielachmündung entlang der Steinwand nach Pielach gehen, das rote Kreuz passieren, ist die dahinter liegende Historie dieses Kreuzes weitgehend verborgen.

roteskreuzvorneklein.jpg

Mehr Aufsehen und Rätselraten bei Spaziergängern erweckt die davor aufgestellte Installation, die manche wohl deplatziert finden, aber sich auch mittlerweile daran gewöhnt haben. Es handelt sich um ein mittlerweile teilweise demoliertes Objekt der Künstlergruppe K.U.SCH. (Krätschmer und Schwarzenberger) mit dem Namen Pforte. Eine weitaus ältere Geschichte hat das rote Kreuz zu erzählen, wie auch das Melker Stadtbuch berichtet:

“[...]1467 wird als Fischweidegrenze der mit einem Kreuz versehene “Gemarkungsstein” bei der “alten Wüer” angegeben. Ausnehmungen an der Oberseite des Steinblocks haben zur Vermutung Anlass gegeben, dass dieser als Opferstein gedient haben soll. Überlieferungen über weitere ehemalige Steinsetzungen sollen dies bestätigt haben. Das auch als sogenanntes “Rotes Kreuz” angesprochene Steinzeichen soll an besonderen Schwerlinien liegen.

Jedenfalls war es ein Grenzzeichen zwischen den Herrschaften Melk, Pielach und Schönbühel. Die heute noch verwendete Bezeichnung “Russenstein” hat ihren Grund nicht in der Besatzungszeit nach 1945, sondern im Umstand, das 1805 russische Truppen hier im Raum Wachberg-Spielberg Lager bezogen haben. [...]“

Weitere Ansichten des roten Kreuzes in der Steinwand in der Nähe von Pielach:

roteskreuzhinten.jpgroteskreuzsteinwand.jpglochbohrung.jpg

Quelle: “Stadtbuch Melk” von Gerhard Floßmann et at., ISBN: 3-9500896-0-8
Sie können beide Teile des Melker Stadtbuches sowie andere Publikationen des Kulturvereins Melk bequem hier bestellen.

Zuhören und brandneues Buch “Kraftorte in Niederösterreich” gewinnen

Monday, March 23rd, 2009

Vielen Dank für Ihre zahlreichen Einsendungen. Wir haben eine Gewinnerin. Es ist Frau Christiane H. aus 3110 Neidling. Wir werden das Buch Ende der Woche per Post an Sie aufgeben. Die richtige Antwort ist nun grün markiert.

Die Gewinnfrage zur Sendung lautete:

Welche Aussage stimmt? Die Mammutbäume von Göttweig werden bis zu…
a) 30 Jahre alt und 1m hoch
b)300 Jahre alt und 10m hoch
c) 3000 Jahre alt und 100m hoch

Fast rechzeitig zum Frühlingsbeginn und exklusiv für die Besucher von dunkelsteinerwald.net verlosen wir mit der Unterstützung des Pichler-Verlages das brandneu erschienene Buch “Kraftorte in Niederösterreich” von Frau Mag. Gabriele Lukacs und Robert Bouchal.

Kraftorte in Niederösterreich - Gabriele Lukacs/Robert Bouchal - (C) Pichler Verlag

Kraftorte in Niederösterreich - Gabriele Lukacs/Robert Bouchal - (C) Pichler Verlag

Alles was Sie dazu tun müssen, ist am Donnerstag, den 26. März 2009 zwischen 11 und 12 Uhr vormittag die Sendung “Radio Niederösterreich am Vormittag” zu hören, bei der Frau Lukacs und Robert Bouchal live zu Gast sind und über die Entstehung und die Hintergründe des Buches “Kraftorte in Niederösterreich” erzählen.

Am Wochenende (zwischen 27.3.2009 bis spätestens 29.3.2009) stellen wir Ihnen hier eine einfach zu beantwortende Frage zur Sendund und der oder die Erste, der diese Frage beantwortet kann das Buch sein Eigen nennen. Wie immer geschieht dies unter Ausschluss des Rechtsweges, wobei auch eine Barablöse des Preises nicht möglich ist. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Windräder im Wald, ein Einkaufszentrum und ein Stadtpark spalten die Bevölkerung (Teil 2)

Sunday, March 1st, 2009

Als wir vor einem Monat das erste Mal über die drei “heißen” Eisen berichteten, dachten wir, dass der Höhepunkt der Diskussion schon erreicht wäre. Durch die seit Wochen immer intensiver gewordene Berichterstattung wurden zwei der drei Themen nun zu Dauerbrennern in den Medien. Es handelt sich dabei um die beiden Themen “Löwenpark in Melk” und “Windpark in Hafnerbach”. Das Thema Stadtpark ist zur Zeit in den Hintergrund getreten.

Windräder: Heißer Wind weht weiterhin durch Hafnerbach
Der geplante Windpark Hafnerbach lässt die Region nicht ruhen. Die Energiegruppe Hafnerbach, die sich dagegen wehrt, nur auf die Errichtung der Windräder zu drängen oder gar eine Nähe zu den Betreibern zu haben, spricht von einem größeren Ganzen, das sie mit ihren Bemühungen verfolgt, nämlich die Energieautarkie der Gemeinde. Der Bürgermeister der Gemeinde Hafnerbach – Josef Griessler – sieht die Gegner zu früh gestartet und will erst einmal Ende März die Bürger informieren. Bürgermeister Griessler sagt auf jeden Fall sinngemäß, weder für noch gegen die Windräder zu sein.


Screenshot stammt von www.gegen-wind.net

Die Windpark-Gegner betreuen ein Onlinetagebuch unter www.gegen-wind.net (Link), wo sie Ihre Kritikpunkte (Bedrohung der gefährdeter Arten, Ineffizienz von Windkraft/preisliche Förderungen, Image für LEADER-Region, Verschandelung des Landschaftsbildes) illustrieren. Inzwischen hat auch die Politik Stellung genommen: Der Bürgermeister der Gemeinde Dunkelsteinerwald, der sich von den Gegner nicht aufs Schild heben lassen will, spricht sich ebenso wie die SPÖ Neidling gegen Windkraft im Dunkelsteinerwald aus. Die Energiegruppe Hafnerbach hat den Gegnern eine Umweltstudie versprochen – Bürgermeister Griessler spricht jedoch nur von der Umweltverträglichkeitsprüfung, die sowie vorgeschrieben wäre. Im Internet führen Befürworter und Gegner einen Dialog, der sich zum Beispiel im Diskussionsforum der Bezirksblätter abbildet. Sie finden den aktuellen Diskurs unter der Adresse zum Nachlesen (Link).

Forum Melk kämpft nun gegen Löwenpark
Nachdem die öffentliche Diskussion rund um das Thema Löwenpark beinahe zum Melker Tagesthema avancierte, melden die Vertreter der Grünen und SPÖ erste Zweifel an. Laut Stellungnahmen der Opposition wurden die Bürgervertreter zu kurzfristig und zu wenig umfangreich informiert. Ein Vorwurf, den der Bürgermeister so nicht gelten lassen will. Bürgermeister Widrich betont in seinen Äußerungen sinngemäß, dass der Löwenpark notwendig sei um die Wirtschaft in Melk am Leben zu halten. Die Meinungen gehen auf jeden Fall weit auseinander – so auch beim Informationsabend, der ohne die nominierten Betreiber und mit Bürgermeister Widrich als Gast stattfand. Aufgrund der regen Beteiligung konnte nicht einmal allen Personen Einlass gewährt werden. Inzwischen formierte sich auch das “Forum Melk” – ein Verein, der sich nun als Sprachrohr der Wirtschaft der Melker Innenstadt und als dedizierte EKZ-Löwenpark Gegner zu erkennen geben. Wie wir dieses Wochenende erfahren haben, liegen nun in vielen Melker Geschäften Unterschriftslisten auf, die offenbar eifrig unterzeichnet werden. Die Bezirksblätter liefern eine Frage der Woche dazu und hier finden sich auch heisse Diskussionen (Link).

Literaturtipp: Der Dunkelsteinerwald – Mosaik einer Landschaft

Friday, February 13th, 2009

Das beste und am leichtesten erhältliche Buch für Einsteiger in die Welt des Dunkelsteinerwalds ist das im Jahr 2000 erschienene Buch “Der Dunkelsteinerwald – Mosaik einer Landschaft” von Prof. Cerveny und seiner mittlerweile leider verstorbenen Frau. Dieses reich bebilderte Buch gibt in leicht lesbarer Weise eine Fülle von Informationen über diese Gegend preis.

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Der Dunkelsteinerwald – Mosaik einer Landschaft (Gebundene Ausgabe)
von Anne Liese und Wilhelm Cerveny

Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
Verlag: Bibliothek der Provinz; Auflage: 1 (2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3852523729
ISBN-13: 978-3852523729
Preis: ca. 40 €